Corona (COVID-19): Hinweise für meine Schüler

Oswald Elleberger

Als 73-Jähriger zähle ich zur sogenannten „Risikogruppe“. Dennoch sehe ich die Situation sehr entspannt und lasse mich nicht in Panik versetzen.

Selbstverständlich versuche ich, die vom Gesundheitsministerium empfohlenen Maßnahmen umzusetzen.

Darüber hinaus fühle ich mich durch das jahrzehntelange Training bestens geschützt. So etwas kann ein Schulmediziner vermutlich schlecht nachvollziehen, weil er gewohnt ist, statistische Risiken auf Einzelpersonen zu übertragen. Außerdem ist ihm die machtvolle Wirkung von gut durchgeführten Übungen fremd.

Es ist mir wichtig festzustellen, dass wir keine speziellen Corona-Qigong-Übungen benötigen. Es gäbe sie übrigens auch nicht. Trotzdem kann man einige Trainingsschwerpunkte setzen.

Wie immer gilt es, über viel Qi zu verfügen und dieses soll in der Lage sein, frei im Organismus zu zirkulieren. Sodann gilt es, das „Abwehrende Qi“ (Weiqi) zu aktivieren. Dazu dienen altbekannte Maßnahmen wie etwa das Abstrahlen, das Lächeln und eine gute Aufrichtung.

Kommt man nach Hause, macht man drei Ausscheidungsübungen für den Oberen Bereich und drei für den Unteren Bereich (eventuell am Balkon?).

Übt man Taiji Quan, lege man besonderen Wert auf die Umgekehrte Bauchatmung. Sehr viele Übungen kann man mit den Lauten „Heng und Ha“ kombinieren. Es gibt kaum etwas Besseres um das Qi an die Körperoberfläche zu bringen.

Guter Schnaps (in Maßen) desinfiziert die Mundhöhle sowie die Speiseröhre und regt die Magensaftproduktion an. Es gibt keinen Keim, der die konzentrierte Salzsäure unseres Magens überlebt!

In der TCM kennt man neben den äußeren Klimatischen Faktoren (Feuchtigkeit, Hitze etc.) auch innere emotionale Faktoren (Begierde, Grübeln, Angst etc.), die Krankheiten auslösen können. Im Falle von COVID-19 ist es allerdings ein „pestilenzartiges“ Pathogen (Yiqi), das die Krankheit hervorruft. Somit kann es nicht wundern, dass heterogene Beschreibungen der Krankheit vorliegen. So finden sich inzwischen Wind-Kälte, Wind-Hitze, Wind-Trockenheit und Wind-Feuchtigkeit als Syndrombeschreibungen. Dies ist allerdings nur für Therapeuten von Bedeutung. In China wurde auf Geheiß der Regierung auch traditionelle Kräutermedizin eingesetzt. Die Erfolge waren hervorragend.

Wie bereits erwähnt, trainiere ich jetzt seit Jahrzehnten täglich Daoistische Meditation, Taiji Quan und Qigong. Dies hat einen ausgezeichneten Effekt, auch auf mein Immunsystem. Da es westlich gesehen derzeit keine COVID-19-Therapie gibt, muss man den Kampf gegen pestilenzartige Pathogene vertrauensvoll und mit Zuversicht dem eigenen Immunsystem überlassen und übe sich auch in einer gesunden Lebensführung. Dazu hat mein Schüler Stefan Themessl sehr gute Hinweise zusammengefasst.

Jeden zweiten Tag verwende ich einmalig Salviathymol zur Mundspülung. An den Tagen dazwischen einmalig das Emser Nasenspülsalz. Hier genügt ein halbes Briefchen auf ein Achtelliter warmes Wasser.

Übermäßiges Grübeln ist ein Killer. Dazu zählt auch das Hirnwichsen. All dies gehört abgestellt. In der Wandlungsphase Wasser hüte man sich vor der Angst und ihren zerstörerischen Auswirkungen. Man verbreite auch keine Gerüchte! Schließlich wäre die Überhitzung des Kopfes zu nennen. Die omnipräsente Hysterie heizt tüchtig ein und verstärkt die Fahrigkeit und das Grübel-Hirnwichsen. Leider beunruhigen die Medien durch beständige Katastrophenmeldungen und heizen die krankmachende Panik unverantwortlich an. Einmal am Tag die Nachrichten hören und die neuesten Verordnungen kennenlernen sollte genügen. Ansonsten ist das Internet wegen der unzähligen Falschmeldungen eher zu meiden.

Eine letzte Beobachtung. Im Ursprungsort Wuhan brach die Krankheit im Winter aus (Kälte, Feuchtigkeit). Wer sich nun wundert, weshalb die Verläufe in Italien oder in Spanien intensiver ausfallen, sollte bedenken, dass dort inzwischen der Frühling Einzug gehalten hat. Nun haben wir als äußeren Faktor zusätzlich den Wind (siehe oben). Somit kann man annehmen, dass die Krankheitsverläufe durch die sich neuerlich verstärkenden klimatischen Bedingungen intensiviert werden. Da braucht man die beliebten Virusmutationen noch gar nicht heranziehen. Für uns bedeutet es, dass man beim Vorliegen von Allergien, etwa Heuschnupfen, der Behandlung dieser Störungen besondere Aufmerksamkeit schenken muss, da das System Lunge/ Dickdarm geschwächt, und das Immunsystem anfälliger wird. Auch hier empfiehlt sich wieder die Chinesische Medizin, die ausgezeichnete Erfolge zeitigt.

Obwohl ich das „Neudeutsch“ eigentlich nicht schätze: „Stay cool, stay clean, stay alive!“ Hahaha!