Hartes Qigong

Energie im Überfluss und Präsenz

Nach den Gesetzen des Lebens entsteht Energie durch einen dynamischen Wechsel von Spannungszuständen. In den „harten“ Übungen der Shaolin-Tradition mit ihren buddhistischen Wurzeln arbeitet man mit starker muskulärer Anspannung, der ein energetisiertes Nachlassen folgt.

Hartes Qigong
Shifu Oswald Elleberger

Das essentielle Wissen zum harten Qigong vermittle ich über Standübungen und Bewegungsübungen aus dem Shaolin Qigong und dem Shaolin White Crane Qigong. Auf diese Weise lassen sich unter qualifizierter An­­leitung große Energiemengen im eigenen Organismus erzeugen.

Die Art der Anspannung unterscheidet sich deutlich von sportlicher Aktivierung, weil tiefere Schichten des Organismus angesprochen werden. Zwischen den Anspannungsphasen bringt energetisiertes Nachlassen die aktivierte Energie zum Fließen. Essentielle Hinweise zur Atmung und zum Gebrauch des klaren (Unter-) Bewusstseins (Yi) werden die Qualität der Übungspraxis deutlich anheben.

Die Bezeichnung „hart“ sollte nicht missverstanden werden. Die Anspannungsphasen sind zwar intensiv, dauern aber nicht sehr lange. Es geht keinesfalls darum, sich über einen längeren Zeitraum zu verkrampfen. „Sportlichkeit“ ist nicht gefragt. Für den eigentlichen Übungserfolg ist nämlich die Qualität des Lösens der Spannung von überragender Bedeutung. Hier ist die direkte Unterweisung durch den Lehrer unumgänglich. Mit Hilfe der von mir entwickelten Trainingsmethodik gelingt es rasch, erstaunliche Ergebnisse zu erzielen und eine natürliche Einheit von Körper, Energie und Geist zu entwickeln.