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Erfahrungsbericht eines Schülers, männlich, Diplomingenieur

Es wurden von Shifu Oswald Elleberger leichte Korrekturen vorgenommen

Möchten wir uns als Mensch weiterentwickeln, sei es, um ein erfülltes Leben zu führen oder gar einen spirituellen Weg zu gehen, so sind dafür ein ausreichendes Maß an Energie und ein geklärter, egoreduzierter Geist notwendig.

Solange uns aber auf einer mechanischen Ebene chronische Verkrampfungen und schlecht koordinierte Bewegung plagen, ist die natürliche Kommunikation in unserem Organismus gestört – fasziale Umspannvorgänge werden in ihrem natürlichen Ablauf gehemmt, Qi kann nicht ungehindert fließen und der Geist ist daher in mehr oder minder großem Chaos.

Der spirituelle Weg muss also sinnvollerweise mit Arbeit auf der körperlich-mechanischen Ebene beginnen, zum Beispiel mit EPM! Als Ergebnis dieser Arbeit wird sich ein verbesserter Qifluss einstellen und ein nunmehr beruhigter, geklärter Geist wird sinnvoller mit dem Energiesystem kommunizieren.

Jetzt erst kann von eigentlichem Qigong, einer gezielten Arbeit mit Qi, gesprochen werden. Das von der Wissenschaft hauptsächlich untersuchte chemische System des Organismus wird durch die besser funktionierenden mechanischen und energetischen Systeme automatisch positiv beeinflusst – man braucht sich darum nicht mehr zu kümmern.

Jedoch ist ein rein mechanisches Abspulen von Übungen unzureichend, da sich ohne Arbeit am Geist, vor allem an unserem Ego, das oben Beschriebene keinesfalls umsetzen lässt! Die Reduktion unseres Egos steht in Wechselwirkung mit einem positiven Umbau von Körper und Energie. Ein Prozess, der im Allgemeinen wohl Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, beanspruchen wird. Mit gesteigerter Energie können wir später in der Meditation unseren vom Ego gereinigten Geist erheben und versuchen, mit höheren Kräften Kontakt aufzunehmen.

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