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Hartes Qigong

Mehr Energie und Präsenz

Energetisiert sein!

Hartes Qigong
Shifu Oswald Elleberger

Nach daoistischer Vorstellung entsteht Energie durch ein ständiges Wechselspiel von Anspannung (Yang) und Entspannung (Yin). In den „harten“ Übungen der Shaolin-Tradition mit ihren buddhistischen Wurzeln arbeitet man mit starker muskulärer Anspannung, der eine energetisierte Entspannung folgt.

Das essentielle Wissen zum harten Qigong vermittle ich über Standübungen und Bewegungsübungen aus dem Shaolin Qigong und dem Shaolin White Crane Qigong. In allen diesen Übungen wird, wie schon erwähnt, mit starker muskulärer Anspannung gearbeitet, was in den äußeren Bereichen des Organismus viel Lebensenergie (Qi) erzeugt und außergewöhnlich aktivierend sowie nährend wirkt.

Diese Anspannung unterscheidet sich deutlich von sportlicher Aktivierung, weil tiefere Schichten des Organismus angesprochen werden. Zwischen den Anspannungsphasen bringt energetisierte Entspannung das aktivierte Qi zum Fließen. Somit kann es vom Organismus automatisch in die inneren Organe geleitet werden. Essentielle Hinweise zur Atmung und zum Gebrauch des klaren Bewusstseins (Yi) können die Qualität der Übungspraxis deutlich anheben.

Die Bezeichnung „hart“ sollte nicht missverstanden werden. Die Anspannungsphasen sind zwar intensiv, dauern aber nicht sehr lange. Es geht keinesfalls darum, sich über einen längeren Zeitraum zu verkrampfen und zu verausgaben.

Mit Hilfe der von mir entwickelten Trainingsmethodik gelingt es rasch, erstaunliche Ergebnisse zu erzielen und die natürliche Einheit von Körper, Energie und Geist wiederherzustellen. Dabei kann das aktivierte Qi nach außen gerichtet werden, sodass man von innen her zu strahlen beginnt.